Temporäre Aula
Die Temporäre Aula ist ein flexibles Veranstaltungshaus für Ausstellungen, Vorträge und studentische Projekte. Sie verbindet offenen Raum mit präzisen Raumzonen und reagiert auf unterschiedliche Nutzungen durch einfache bauliche Eingriffe.
Der Entwurf nutzt modulare Holzrahmen und textile Trennelemente, um Räume schnell anpassbar zu machen. Tageslicht wird über große Öffnungen in der nördlichen Fassade dosiert, während die Südseite durch eine filigrane Holzlamellenstruktur geschützt ist.
Die temporäre Aula entsteht als Interimslösung für die Dauer der Sanierung der bestehenden Aula – ein Zeitraum von zehn bis fünfzehn Jahren. Leitgedanken des Entwurfs sind Angemessenheit und Nutzungsflexibilität. Der Saal kann klassisch als Aula betrieben werden, lässt sich im Sommer aber vollständig öffnen und als überdachter Außenraum nutzen – für Festivals, Ausstellungen oder als Durchgang. Das vordere Foyer ist vom Saal trennbar und kann eigenständig als Café oder Veranstaltungsbereich betrieben werden.
Das Tragwerk besteht aus einem stählernen Fachwerkrahmen. Die Joche im Raster von 6,30 m sind mit Sektionaltoren ausgestattet, die die Aula im Sommer vollständig zum Außenraum öffnen. Das Kaltdach ist mit einer PV-integrierten PE-Folie belegt; ein zweites Folienelement dient als absenkbarer Sonnenschutz. Die Gründung erfolgt auf Steelroots, die Bodenplatten lagern auf Schaumglasschotter – beide Lösungen sind auf den späteren Rückbau ausgelegt.
Der Innenausbau besteht aus zwei vorgefertigten Holzmodulkernen. Der vordere Kern fasst die öffentlichen Funktionen: Foyer mit Bar, Garderobe, WC und Treppenhaus zur Empore. Der hintere Kern nimmt Umkleide, Lager und Technik auf. Verdunklung, Akustik und Schallschutz werden durch schwere Vorhänge geregelt.
Gruppenarbeit: F. Axmann, S. Bakhada, F. Czajka, E. Kaßeböhmer, N. Lehnen, A. Teichmann
4. Semester Bachelor
Fotos: Anna Teichmann
Temporäre Aula
Die temporäre Aula entsteht als Interimslösung für die Dauer der Sanierung der bestehenden Aula – ein Zeitraum von zehn bis fünfzehn Jahren. Leitgedanken des Entwurfs sind Angemessenheit und Nutzungsflexibilität. Der Saal kann klassisch als Aula betrieben werden, lässt sich im Sommer aber vollständig öffnen und als überdachter Außenraum nutzen – für Festivals, Ausstellungen oder als Durchgang. Das vordere Foyer ist vom Saal trennbar und kann eigenständig als Café oder Veranstaltungsbereich betrieben werden.
Das Tragwerk besteht aus einem stählernen Fachwerkrahmen. Die Joche im Raster von 6,30 m sind mit Sektionaltoren ausgestattet, die die Aula im Sommer vollständig zum Außenraum öffnen. Das Kaltdach ist mit einer PV-integrierten PE-Folie belegt; ein zweites Folienelement dient als absenkbarer Sonnenschutz. Die Gründung erfolgt auf Steelroots, die Bodenplatten lagern auf Schaumglasschotter – beide Lösungen sind auf den späteren Rückbau ausgelegt.
Der Innenausbau besteht aus zwei vorgefertigten Holzmodulkernen. Der vordere Kern fasst die öffentlichen Funktionen: Foyer mit Bar, Garderobe, WC und Treppenhaus zur Empore. Der hintere Kern nimmt Umkleide, Lager und Technik auf. Verdunklung, Akustik und Schallschutz werden durch schwere Vorhänge geregelt.
Gruppenarbeit: F. Axmann, S. Bakhada, F. Czajka, E. Kaßeböhmer, N. Lehnen, A. Teichmann
4. Semester Bachelor
Fotos: Anna Teichmann






















